Informationsplattform - Musikerkrankheiten

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Musiker sind in ihrer künstlerischen Tätigkeit extremen Anforderungen und Belastung ausgesetzt:

Beherrschung des Instrumentes, Psychische Dauerbelastung beim Üben, Proben mit anderen Musikern, und öffentlichem Auftritt. Zwischenmenschliche Probleme und Spannungen, extreme Lautstärken im Orchester ...

Belastungen, die dazu führen, daß Musiker, wie keine andere Berufsgruppe unter ständigen Problemen vielfältigster Art leiden von Haltungsschäden, über psychische Probleme bis hin zu Gehörschäden.

Mehr und mehr wird auf diese berufspezifischen Probleme schon in der Ausbildung hingewiesen, es gibt heute zahlreiche Arbeitsgruppen, spezielle Programme, Kliniken, Tagungen, Literatur etc.

   
   

Musikerkrankheiten

(SWR Teledoktor vom 06.12.2002)

Musiker müsste man sein. Da wird man für ein schönes Hobby auch noch bezahlt.

Nun, das ist nur die eine Seite. Die andere Seite aber ist harte Arbeit und viel Stress. Was kaum jemand weiß: rund zwei Drittel aller Berufsmusiker leiden unter typischen Musikerkrankheiten.

Übrigens, auch viele Freizeitkünstler klagen über entsprechende Beschwerden. Musik ist natürlich schön, aber mitten in einem Orchester kann es richtig laut werden. Wer als Streicher jahrzehntelang direkt vor Pauken und Trompeten sitzt, erleidet mit der Zeit Hörschäden. Denn dort werden Geräuschpegel gemessen, die manchmal lauter sind als ein Jumbo-Jet beim Start. Der Cellospieler muss sein Instrument in einer ziemlich unnatürlichen Körperhaltung zum Klingen bringen, vorwärts gebeugt und mit den Armen um das Cello herum. Auf Dauer kann das zu erheblichen Schulter-, Arm- und Rückenbeschwerden führen.

Oder nehmen wir die Querflöte. Dabei muss der Kopf etwas gedreht und die linke Schulter angehoben werden. Darunter leidet die Wirbelsäule, Armnerven können eingeklemmt werden und es kommt zu Schmerzen und Gefühlsstörungen bis in die Finger.

Auch Instrumente wie Oboe und Klarinette sind nicht ohne. So spricht man vom Klarinetten-Daumen. Das ist eine Arthrose, Gelenkverschleiß also, entstanden dadurch, dass allein der rechte Daumen die Klarinette hält, und die wiegt einiges. Oder, wenn Sie mal das Mundstück einer Oboe aus der Nähe betrachten: Um durch diese enge Öffnung genügend Luft zu blasen, muss der Oboist Kraft aufwenden. Wenn da die Atemtechnik nicht einwandfrei ist, kommt es zu Schäden am Gebiss.

Oder, die Violine: Hautreizungen am Hals bis zum allergischen Ekzem, dort wo das Instrument mit dem Kinn festgehalten wird, sowie Verspannungen der Muskulatur im Schulter- und Rückenbereich sind hier typische Leiden.

Man kennt auch den sogenannten „Musikerkrampf“. Der berühmte kanadische Pianist, Glenn Gould, soll darunter gelitten und sich deswegen aus dem Konzertsaal zurückgezogen haben. Einer seiner Finger gehorchte nicht mehr richtig. Wahrscheinlich weil das im Gehirn gespeicherte Bewegungsprogramm der Hand gestört war. Es wird vermutet, dass einer von 500 Musikern davon betroffen ist. Das Problem taucht übrigens nur auf, wenn das Instrument gespielt wird und nicht bei normalen alltäglichen Handlungen.

Sie sehen, Musiker zu sein, ist manchmal keine ungetrübte Freude. Eben weil der Musiker oft in einer unnatürlichen oder verkrampften Haltung arbeitet, sind Ausgleichsport und Ausgleichgymnastik sehr hilfreich. So wird zum Beispiel Bassisten, wegen ihrer vorübergebeugten Haltung am Instrument empfohlen, regelmäßig zu schwimmen.
Und das ist nicht nur für Bassisten gut.

Dennoch sollten Eltern sich nicht abschrecken lassen und ihre Kinder trotz alledem ermuntern, ein Instrument zu lernen. Es ist nämlich nachgewiesen, dass Kinder und Jugendliche, die musizieren, weniger aggressiv sind, intelligenter werden und erfolgreicher durch die Schulzeit kommen.

   

Berufsmusiker sind ähnlich belastet wie Hochleistungssportler

(von Judith Csaba, Ärztezeitung 11.2.2003)

Wagner-Opern sind etwas Besonderes. Wer Richard Wagners Musik gerne hört, für den sind die fünf bis sechs Stunden ein Genuß. Doch für die Musiker sind Wagner-Opern ganz schön anstrengend. "Eine sechsstündige Inszenierung von Wagners Götterdämmerung ist mörderisch, gerade für ein kleines Orchester, bei dem niemand ausgetauscht werden kann", sagt denn auch Berthold Warnecke, Dramaturg für den Bereich Oper und Konzert der Bühnen Münster. Deshalb beschloß der Münsteraner Generalmusikdirektor Will Humburg nach der Inszenierung von Wagners Ring-Zyklus, etwas für die Gesundheit seiner Musiker zu tun: Er entwickelte gemeinsam mit dem Institut für Manuelle Therapie und dem Orthopädischen Forschungsinstitut Münster ein speziell auf einzelne Instrumente abgestimmtes Gesundheitstraining.

"Theoretisch ist seit langem bekannt, welche gesundheitlichen Probleme Berufsmusiker haben, praktische Gegenmaßnahmen gibt es bislang aber kaum", so Warnecke. Am meisten betroffen sind die Streicher. Durch die unnatürliche Handhaltung sowie den zur Seite geneigten Kopf kommt es zu Muskelverkürzungen, Verspannungen und Gelenkschmerzen. "Berufsmusiker sind ähnlichen Belastungen ausgesetzt wie Hochleistungssportler", sagt Joachim Wessing, der Leiter des Instituts für Manuelle Therapie. Eine Untersuchung des Orthopädischen Forschungsinstituts Münster belegt, daß etwa 70 Prozent der Orchestermusiker an Wirbelsäulenbeschwerden leiden. "Viele nehmen dies stillschweigend als Teil ihres Berufs in Kauf, hier sollte umgedacht werden", fordert Warnecke.

Beim Münsteraner Modellprojekt wurden 25 der 66 Orchestermusiker behandelt. "Jeder Musiker nimmt zur ersten Behandlungsstunde sein Instrument mit, damit der Therapeut die Haltungsfehler beim Spiel ermitteln kann", erklärt Warnecke im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung". Es folgt eine Komplettuntersuchung, um akute Schmerzen sowie den Muskelaufbaubedarf festzustellen. Anschließend erarbeiten Musiker und Therapeut in 24 Sitzungen Ausgleichsübungen zur Lockerung von Verspannungen sowie zum Muskelaufbau. "So wird eine höhere Belastungsgrenze und eine entspanntere Haltung erreicht, was letztlich auch der Musik zugute kommt", sagt Warnecke. In den besten Fällen habe der Kraftzuwachs der belasteten Partien um 280 Prozent betragen, so Wessing. Alle 25 Musiker waren nach Beendigung des Programms symptomfrei.

Die Kosten für das Projekt tragen die gesetzlichen Krankenkassen sowie der Gemeindeunfallversicherungsverband Westfalen-Lippe und die Wiederverwertungsgesellschaft GVL. "Die ursprünglich anvisierte Finanzierung durch den Etat des Orchesters und die Musiker selbst, konnte so vermieden werden", freut sich Warnecke. Die Resonanz bei den Musikern sei gut. "Endlich gibt es ein Modell, das praktisch ausgerichtet ist und nicht nur untersucht und evaluiert", sagt der Institutsleiter. Dies sei bislang einzigartig und habe weltweit Interesse ausgelöst. "Wir hatten sogar schon eine Anfrage aus Kanada."

   
   

Einer von vielen:

Mit Schmerzen im linken Handgelenk hat alles angefangen. Kurze Zeit später auch im rechten Handgelenk. Der erste Gang zum Hausarzt mit den üblichen Cremes zur Sehnenscheidenentzündung samt Verbänden, Bandagen und Gipsarm zur Ruhigstellung. Die Schmerzen wurden stets schlimmer, und schon das tägliche Leben war eingeschränkt. Überweisung in die Handklinik zum Facharzt. Nach zahlreichen Untersuchungen Diagnose: Labilität der Handwurzelknochen, Korrektur-Operation unmöglich, daher einzige Möglichkeit Durchtrennung aller Nerven in der Hand, damit die Schmerzen weggehen. Zurück zum Hausarzt und weitere Überweisung in die Uniklinik zum Handspezialisten. Gleiche Diagnose (Labilität der Handwurzelknochen), Operation möglich, jedoch noch nie gemacht. Wieder zurück zum Hausarzt mit abschließendem Lösungsvorschlag: Metallstangen in beide Handgelenke, damit wird jede Bewegung unmöglich, und somit müssten auch die Schmerzen ein Ende haben.

   
   

Literaturverzeichnis:

   

Musikstudium und Gesundheit

Autor: Prof. Dr. med. Horst Hildebrandt arbeitet als Geiger, Arzt und Bewegungstherapeut.

«Bislang gab es keine umfassende deutschsprachige Publikation, die sich dem Gesundheitszustand von Musikstudierenden unter dem Aspekt der Prävention gewidmet hat. Der Titel des Buchs von Horst Hildebrandt verspricht, diese Lücke zu füllen.
Das Buch ist zweiteilig aufgebaut. In der ersten, sehr informativen Hälfte werden der Stand des Wissens auf dem Gebiet der Prävention von Musikererkrankungen kompetent referiert und anschließend die Hintergründe für die Konzeption eines Präventionsprogramms an der Musikhochschule Winterthur-Zürich geschildert. [...] Das Buch sollte in den Bibliotheken der Musikhochschulen und Musikschulen nicht fehlen.» (Eckart Altenmüller, Üben & Musizieren) € 45,00

   

Titelseite Das Gesundheitsbuch für Musiker

Anatomie – Berufsspezifische Krankheiten – Prävention und Therapie

Wer musiziert, sei es als Berufsmusiker oder als Laie, kennt Probleme wie Verspannungen oder Rückenschmerzen, meist hervorgerufen durch eine schlechte Haltung. Jedes Instrument erzeugt seine spezifischen Erkrankungen. Das Buch von Renate Klöppel schafft hier Abhilfe. In einer Sprache, die auch für Nicht-Mediziner verständlich ist, werden zunächst die anatomischen Grundlagen zu den verschiedenen Körperteilen vermittelt. Anschließend beschreibt die Autorin die häufigsten Erkrankungen und bietet Ansätze für eine sinnvolle Vorbeugung oder ggf. Therapie solcher Erkrankungen. Thematisiert werden besonders: Der Bewegungsapparat einschließlich Knochen und Gelenken, Wirbelsäule und Becken, Mund und Gesichtsmuskeln (wichtig für Bläser und Sänger), Kehlkopf, das Gehör mit typischen Erkrankungen wie lärmbedingter Schwerhörigkeit und Hörsturz sowie das Nervensystem. Renate Klöppels umfangreiches Buch bietet jedem Musiker die Chance auf ein schmerzfreies Musizieren. 344 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, kartoniert € 20,95

   

Alexander-Technik für Musiker

Viele Musiker haben mit Verspannungen und Ermüdungserscheinungen bis hin zu Haltungsschäden zu tun, oftmals beeinträchtigt das schwerwiegend in der Berufsausübung. Gerade für diesen Bereich hat sich die Alexander-Technik als segensreich erwiesen, und an vielen Universitäten wird sie schon ergänzend zum Instrumentalstudium angeboten. Pedro de Alcantara veranschaulicht die Voraussetzungen und Wirkungsweisen der Technik, und erläutert die besonderen Möglichkeiten für Musiker, Amateure und Pädagogen. 319 Seiten, kartoniert € 19,95

   

Qigong für Musiker

Die ganzheitliche Methode für entspanntes und gesundes Musizieren. Autor Frank Hartmann

Qi Gong – eine Art „Atemheilgymnastik“ – ist ein Verfahren der traditionellen chinesischen Medizin. Es verbindet Atmung, locker fließende Bewegungen, Dehnungen und Konzentration auf verschiedene Meridiane (Energiebahnen) zu einem ganzheitlichen und in den Grundzügen leicht erlernbaren Gesundheitssystem. Für Musiker sind vier Aspekte dieser ganzheitlichen Methode von entscheidender Bedeutung:
• Verbindung von Atem und musikalischer Gestaltung, • Stressbewältigung und –prävention, • Muskuläre Spannungen, • Spieltechnik und • Ausgleich physischer, durch Spielhaltung bedingter Belastungen.
Das hier vorgestellte praxisorientierte Übungskonzept führt zu einer Einheit des Interpreten mit der Musik und sich selbst, zu „Wu Wei – dem „Tun durch Nicht-Tun“. Die theoretischen Grundlagen aus der traditionellen chinesischen Medizin und der westlichen Bewegungslehre werden leicht verständlich dargelegt. Übersichtliche Darstellungen erläutern die Übungsfolgen. € 14,95

   

Berufsbedingte Erkrankungen bei Musikern

Gesundheitliche Maßnahmen, Therapie und sozialmedizinische Aspekte

Herausgeber: Albrecht Lahme, Susanne Klein-Vogelbach, Irene Spirgi-Gantert.

Titelseite Musikausübende und speziell Berufsmusiker entwickeln häufig tätigkeitsbedingte Gesundheitsprobleme und stellen damit Ärzte und Therapeuten vor ganz besondere Herausforderungen: Die immer gleichen Körperhaltungen und Bewegungsabläufe beim Instrumentalspiel führen zu Überlastungsbeschwerden und weitergehenden Erkrankungen der Bewegungsorgane. In diesem Buch setzen sich Mediziner und Therapeuten unterschiedlicher Fachrichtungen interdisziplinär mit Früherkennung, Diagnostik und Therapie dieser speziellen Gesundheitsrisiken und Beschwerdebilder auseinander. Im Hinblick auf gesundheitserhaltende Strategien werden betrachtet: konstitutionelle Risikofaktoren im orthopädischen und HNO-Bereich und Überlastungssyndrome (Tendopathien), die instrumentenspezifisch auftreten. Strategien der kausalen Therapie und Rehabilitation werden mit vielen Fallbeispielen für Verschleißerkrankungen der Wirbelsäule und der Gelenke und für die fokale Dystonie vorgestellt. 300 Seiten, 118 Abbildungen € 44,95

 

Musikinstrument und Körperhaltung

Eine Herausforderung für Musiker, Musikpädagogen, Therapeuten und Ärzte. Gesund und fit im Musikeralltag

Textfeld:
Herausgeber: Albrecht Lahme, Susanne Klein-Vogelbach, Irene Spirgi-Gantert.

Musiker und ihre tätigkeitsbedingten Gesundheitsprobleme stellen Pädagogen, Therapeuten und Ärzte vor besondere Herausforderungen: Die immer gleichen Körperhaltungen und Bewegungsabläufe beim Instrumentalspiel führen nur allzu oft zu Überlastungsbeschwerden und Verschleißerscheinungen am Bewegungsapparat. Musikpädagogen, Physiotherapeuten und Ärzte beleuchten diese speziellen Gesundheitsrisiken aus unterschiedlichen Blickrichtungen und bieten leicht verständlich, ausführlich und praxisnah Hilfestellungen an:- Kompetenten Rat aus erster Hand zu Vorbeugung und Gesundheitsvorsorge im Musikeralltag. - Ein besonderes Ausgleichs- und Selbsthilfeprogramm für Gesundheitsbewußte und Betroffene: das "Basistraining" der Physiotherapeutin Susanne Klein-Vogelbach. - Konkrete Tips zu ergonomisch angepaßten Arbeitshilfen beim Instrumentenspiel und zum Umgang mit psychologischen Problemen wie Streß und Lampenfieber. 416 Seiten, 187 Abbildungen, 7 Tabellen € 39,95

   

Die Kunst des Musizierens

Von den physiologischen und psychologischen Grundlagen zur Praxis. Autorin: Renate Klöppel

Musizieren - wie geht das eigentlich, in welcher Weise sind Körper und Geist in der Lage, die staunenswerte Leistung meisterhaften Musizierens zu vollbringen? Ausgehend von dieser Frage erklärt das Buch nicht nur die dem Musizieren zugrunde liegenden Abläufe innerhalb des Nervensystems und des Bewegungsapparates, sondern beschäftigt sich ebenso mit deren immer wieder auftretenden Blockierungen. Der Übende wie der Pädagoge erhält praktische Hinweise, wie durch entsprechende Übemethoden unnötige Grenzen überwunden werden können. Die Kapitel über Bewegungslernen, sinnvolles Üben und die Rolle der Emotionen, insbesondere die der Angst und ihrer Bewältigung, werden ergänzt durch eine auf dem aktuellen Forschungsstand fußende Beschreibung des Nervensystems und der beim Musizieren beteiligten Sinnesorgane. Die Autorin kann für ihre Darstellung auf die Erfahrungen langjähriger medizinischer, pädagogischer und künstlerischer Tätigkeit zurückgreifen. 288 Seiten € 19,95

   

Helfen durch Rhythmik

Buchtitel

Autorinnen: Renate Klöppel, Sabine Vliex

Das Buch gehört an deutschen Ausbildungsstätten längst zur Pflichtlektüre für Rhythmiker. Die Originalausgabe (Herder Verlag) wurde mehr als 20.000 Mal verkauft. Nun erscheint eine gründlich überarbeitete und erweiterte Fassung. »Helfen durch Rhythmik« ist eine erprobte Hilfe für alle, die in der Frühförderung von Kindern tätig sind.
Der erste Teil führt in die Forschung über Verhaltensstörungen und -auffälligkeiten bei Kindern ein. Hier sind alle neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigt, jetzt noch stärker an der Praxis orientiert.
Der zweite Teil enthält nach einer Einführung in die Praxis viele Übungen mit verhaltensauffälligen Kindern. € 19,95

   

Medizinische Probleme bei Musikern

Wenn Üben krank macht

Herausgegeben von Jochen Blum

291 Seiten, 83 Abbildungen, gebunden € 79,95

   

Erkrankungen vorbeugen und vermeiden

Instrumentalspiel aus physiologischer, technischer und heilpädagogischer Sicht

Die Schriftensammlung ist eine Konsequenz aus der Paderborner Symposiumsdiskussion, aus der Erkenntnis eines offensichtlich hohen Informationsdefizits in allen Ausbildungsgängen der Instrumentalpädagogik sowie aus dem Interesse potentieller Experten, ihre Forschungs- und Unterrichtsergebnisse zum Zwecke von Orientierungs- und Anweisungshilfen in diesem Handbuch wiederzugeben. Wichtig war dem Herausgeber, dass mögliche Erkrankungen bei dauerhaft falscher Handhabung des Instrumentes nicht nur aufgezeigt, sondern dass Wege der Prävention von ebenso kompetenten wie problemsensiblen Fachkolleginnen und -kollegen aufgezeigt wurden. 155 Seiten, Hardcover. € 44,95

 

Titelseite

"Mich macht krank, was ich liebe"

Der vorliegende Band will zweierlei. Zum einen will dieses Buch mit der Bibliographie und den Zusammenfassungen (Abstracts) deutsch- und angloamerikanischer Literatur zur Musikmedizin Hinweise und Hilfestellungen für Behandler und Ausbilder geben: wo wird praktisch gearbeitet, geforscht, worauf bezogen? Wo gibt es AutorInnen und Arbeiten, die "mein" Instrument zum Thema machen? Zum anderen: "Mich macht krank, was ich liebe..." ist ein Beitrag, in dem das Hamburger Modell einer MusikerInnen-Medizin und MusikerInnen-Therapie geschildert und in dem die Einbeziehung von psychosozialer bzw. psychotherapeutischer Begleitung in die Musikmedizin bisherigen Zuschnitts forciert wird. Eine ganzheitlich verstandene, holistische Prävention und Hilfe bei Musiker-Krankheiten ist Inhalt und Ziel dieser Arbeit. 125 Seiten, € 15,40      

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Kirchenmusik, Hauptfach Orgel
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